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Falkensee - Nachnutzung Alte Stadthalle - Siegerentwurf im Hauptausschuss vorgestellt

26.06.2017

Der von der Jury gekürte Siegerentwurf des Architektenwettbewerbes "Neubau eines Wohn- und Geschäftsgebäudes Am Gutspark in Falkensee wurde in der Hauptausschusssitzung vom 21.06.2017 öffentlich vorgestellt.

 

Bürgermeister Heiko Müller beglückwünschte Jörg Gaebel, Falkenseer Architekturbüro Gaebler, und Winnie Berger und Anja Neupert vom Büro Architektoniker, die an der Sitzung teilnahmen, zu ihrem Erfolg.

 

Das Büro sieht in seinem Entwurf, für den sich die Jury auf der Preisgerichtssitzung am 13. Juni 2017 nach intensiver Diskussion als Siegerentwurf entschied, auf einem eingeschossigen Grundgeschoss den Bau von vier trassenförmig gestaffelten Gebäuden vor. Die Zwischenräume sind offen gestaltet und lassen so den Blick in alle Richtungen, auch in den Gutspark hinein, offen. Die Räumlichkeiten im Grundgeschoss stehen dem Einzelhandel zur Verfügung, während in den darüber liegenden Geschossen Wohnungen entstehen sollen.

 

Die Stadtverordnetenversammlung wird dazu entscheiden, ob und wie der Siegerentwurf umsetzt wird. Dazu muss der Bebauungsplan F 17 A „Zentrum Campus“, in dem sich das Wettbewerbsgebiet befindet, so geändert werden, dass die Umsetzbarkeit planungsrechtlich gesichert wird.

 

 

Die ehemalige Stadthalle an der Straße am Gutspark/Bahnhofstraße aus den 80er Jahren steht seit der Eröffnung der neuen Stadthalle in der Scharenbergstraße 15 am 1. April 2016 leer. Mithilfe eines öffentlichen Ausschreibungsverfahrens hat die Stadt Falkensee einen Interessenten für die Entwicklung des Areals gefunden. Die ehemalige Stadthalle soll nun Platz für ein neues Wohn- und Geschäftsgebäude machen und damit einen Beitrag zur Aufwertung des Stadtzentrums Falkensee leisten. Um die gestalterisch und nutzungsmäßig beste Entwurfslösung zu erhalten, wurde durch den Investor ein Wettbewerb ausgelobt. Zu diesem wurden sechs Architekturbüros eingeladen. Drei Büros wurden auf Wunsch der Falkenseer Stadtverordneten, drei weitere auf Wunsch des Investors eingeladen. Das Preisgericht für den Wettbewerb setzte sich aus neun Personen zusammen - fünf Fachpreisrichter und vier Sachpreisrichter. Betreut wurde das Wettbewerbsverfahren von der Beratungsgesellschaft für Stadterneuerung und Modernisierung mbH aus Berlin.