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Falkensee - Planungen für ein Hallenbad gehen weiter

05.10.2018

Die Planungen für ein Hallenbad auf dem Grundstück Seegefelder Straße/Seeburger Straße gehen weiter. Auf ihrer Sitzung am 26. September 2018 hat die Falkenseer Stadtverordnetenversammlung sich mehrheitlich (20 Ja-Stimmen, elf Nein-Stimmen und eine Enthaltung) für die weitere Planung eines Bades mit 25-Meter-Schwimmbecken mit sechs Bahnen und Startblöcken, Sprunganlage mit 3-Meter-Turm und 1-Meter-Brett, Lehrschwimmbecken, Kleinkinderbecken mit Wasserspielplatz, Rutsche, Saunabereich, Bistro und Kegelbahn mit vier Bohlebahnen entschieden.

 

Mit der weiteren Planung (Leistungsphasen 4 bis 7 gemäß HOAI) wird die Firma Bauconzept mbH beauftragt, die sich 2017 in einer europaweiten Ausschreibung durchsetzte und bereits mit der Planung der Leistungsphasen 1 bis 3 (HOAI) befasste.

 

Mit Abschluss der Leistungsphase 3 liegt eine Entwurfsplanung inklusive einer Kostenberechnung nach DIN 276 vor. Auf Grundlage der Ergebnisse der Planung und Kostenberechnung wurde die Entscheidung über die Weiterführung des Projektes getroffen. Danach betragen die Baukosten nun insgesamt 18,9 Millionen Euro (brutto) und es fallen projektunabhängige Entsorgungskosten für die Altlasten auf dem Grundstück in Höhe von 1,8 Millionen Euro (brutto) an.

 

Neben der Genehmigungsplanung und den Ausschreibungsunterlagen sollen in den nächsten Schritten ein weiteres Betriebskonzept und eine zusätzliche Wirtschaftlichkeitsberechnung erstellt werden. Nach Vorlage der Baugenehmigung und vor Ausschreibung der Bauleistungen entscheidet die Stadtverordnetenversammlung über die Beauftragung der Leistungsphasen 8 und 9 gemäß HOAI und über den Bau des Hallenbades.

 

Bereits auf ihrer Sitzung im April 2018 hatte die Falkenseer Stadtverordnetenversammlung die Ausstattungsvariante für ein mögliches Hallenbad festgelegt und beschlossen eine flächendeckende Einwohnerbefragung durchzuführen, in der die ausgewählte Variante den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt vorgestellt wurde. Neben den Ausstattungsmerkmalen wurden die Einwohnerinnen und Einwohner auch über die Kosten und Folgekosten sowie Chancen und Risiken informiert. Ziel der Befragung war es ein Stimmungsbild der Einwohnerschaft zu zeichnen. Nach Auswertung aller fristgerecht eingegangenen Antworten war das Ergebnis eindeutig: Bei einer Beteiligung von 59 Prozent (25.794 Personen) antworteten 78 Prozent (19.964 Personen) mit „Ja“.